Hypnose: Rückführung in die Pränatalzeit – zu den Wurzeln körperlicher und mentaler Einschränkungen

Als naturwissenschaftlich ausgebildeter Mediziner stand ich Verfahren wie Rückführung in die Pränatalzeit (die Zeit der Schwangerschaft meiner Mutter mit mir) oder gar in frühere Leben vorsichtig ausgedrückt sehr skeptisch gegenüber. Aber da ich immer offen bin für neue Erkenntnisse und Erfahrungen habe ich mich in meiner HoCo – Ausbildung bei Frank Obels (http://feel-better-blog.de/seminar/coaching-ausbildung/) auf das “Abenteuer” einer so genannten Rückführung in die Pränatale eingelassen…..Bei der Rückführung wird mit leichten Trancetechniken (wahrscheinlich geht es sogar noch besser mit einer richtigen Hypnose – Induktion) eine Verbindung zu der Pränatal – Zeit mental hergestellt. Der Therapeut (so nenne ich denjenigen der diese Rückführung anleitet. Bei mir war es ein Mann, deshalb im weiteren die männliche Form) stellt inder Rückführungssitzung Fragen

  • zur Schwangerschaft,
  • zum Umgang der Eltern  mit der Schwangerschaft
  • zur Beziehung der Eltern
  • zu Disharmonien zwischen den Eltern
  • zu Geheimnissen zwischen den Eltern
  • zur Zeugung
  • Zu Lebensaufgaben
  • Abtreibungsversuchen
  • Zwillingsschangerschaften
  • zum Geburtsverlauf
  • zu den ersten Wahrnehmungen nach der Geburt
  • zu den ersten gehörten Sätzen (diese wirken als Glaubenssätze ein Leben lang weiter)

Alles Fragen, die ich bewusst überhaupt nicht hätte beantworten können. Das Interessante war aber, mit welcher Klarheit und Prägnanz ich, je tiefer ich in Trance oder wahrscheinlich auch in unbewusst eingeleitete Hypnose ging, ich Antworten, Gefühle, Situationen, Gedanken in meine Bewusstsein kamen. Vor allem die Intensität der Gefühle, das körperliche Nachempfinden der Stationen der Schwangerschaft haben mich stark beeindruckt.

Beim Nach – Erleben dieser Schwangerschaft habe ich erfahren, dass es einen Zwilling gab, der aber im Schwangerschaftsverlauf gestorben ist. Das erklärt manche Gefühle, die ich sonst nicht weiter erklären konnte. Zum Beispiel, dass ich ungern alleine arbeite, dass ich bei etlichen Einkäufen mir Kleidungsstücke gleich zweimal gekauft habe und so weiter.

Aber am eindrücklichsten für mich war aber das Nachleben der Geburtssituation. Die Enge während der Geburt, die Todesangst, die Schmerzen, das Gefühl festzustecken und die Angst, dass es nicht mehr weitergeht, die grelle, sterile, kalte Kreissaalatmosphäre, das Gefühl des Alleinseins während medizinisch-technisch alles “bestens” geregelt wurde, haben mir ein erdrückendes körperliches und psychisches Unbehagen bereitet, dass ich mehrmals kurz davor stand, diese Sitzung zu beenden. Der Druck und die Enge waren exakt das gleiche Gefühl, das ich habe, wenn ich von Spannungskopfschmerzen gequält werde.

Vielleicht fragen Sie sich, worin der Sinn liegt, diese unangenehmen Gefühle in einer Rückführung noch einmal zu durchleben. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, einerseits mein Leben besser zu verstehen und Antworten auf Fragen zu erhalten, die ich sonst nicht hätte beantworten zu können. Andererseits hat es mir den Schlüssel gegeben, an diesen Fragen unter anderem mit Hypnose – Techniken (Heilung des inneren Kindes, Time Line Arbeit) und Klopftechniken der energetischen Psychologie zu arbeiten und sie aufzulösen.

Sind die Erfahrungen und die Informationen, die ich in einer Rückführung mache bzw. erhalte identische mit den Fakten der Schwangerschaft. Zu grossen Teilen ja, es ist abgleichbar mit den Fakten, zu einem grossen Teil unklar und zu einem kleinen Teil stimmen sie nicht mit der Wirklichkeit überein.

Was aber viel wichtiger ist als die Frage, ob das Erlebnis mit den Fakten übereinstimmt, ist die Tatsache, dass im Unbewussten eine solche Erfahrung, solche Gefühle abgespeichert sind. Was das Kind im Mutterleib erlebt, kann es ja nicht in Worte fassen und speichern und so rational mit der Wirklichkeit abgleichen. Was gespeichert ist, sind Gefühle, Emotionen und zwar gespeichert bis in die zelluläre Ebene hinein. Und als solche wirken sie durch das ganze Leben.

Ich kann nur jedem(r) empfehlen, der (die) an einer Stelle bei der Bewältigung eines Problems oder einer Frage stecken geblieben ist, sich auf eine Rückführung in die Pränatale einzulassen und dort Antworten zu erhalten, die er(sie) sonst nirgendwo erhalten hätte.

Ich kann ebenfalls Eltern, die ein Kind erwarten nur empfehlen, sich in eine Rückführung zu begeben, um die Bedürfnisse und Gefühle der Kindes im Mutterleib nachzuempfinden und sich so besser und einfühlsamer auf die Geburt des Kindes vorzubereiten.

Ich halte das für so wichtig, dass es das erste Angebot von mir wird, das ich hier in meinem Blog vorstellen werde.

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